Informationen rund um RFID für Wirtschaft, Verbraucher und Politik

RFID Standards


Die meisten bereits im Einsatz befindlichen RFID-Anwendungen stellen geschlossene Systeme dar – zum Beispiel Zugangskontrollen für Gebäude, Skilifte und Sportstadien oder im Pkw-Schlüssel integrierte elektronische Wegfahrsperren. In geschlossenen Systemen kann die Technologie exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten werden – ohne Rücksicht auf Rahmenbedingungen außerhalb des Systems. Der Nachteil geschlossener Systeme besteht jedoch darin, dass auch der Nutzen der RFID-Lösung auf das jeweilige System begrenzt ist. Entwicklungs-, Einführungs- und Betriebskosten sind vollständig von den Systembetreibern aufzubringen. Innerhalb eines offenen RFID-Systems können alle Beteiligten über das System miteinander kommunizieren. Ein typisches Beispiel ist eine Lieferkette, in der Vorlieferanten, Hersteller, Logistikdienstleister und Händler Waren und Daten austauschen. Da wesentlich mehr Akteure von den Vorteilen der RFID-Technologie profitieren, lassen sich die Kosten entsprechend aufteilen. Entscheidend für die Funktionsfähigkeit offener RFID-Systeme ist die generelle Lesbarkeit der Transponder, welche die Existenz und Anwendung allgemeiner Standards erfordert.

Anwendungs- und branchenübergreifende Standards

Organisationen wie GS1 und die ISO (International Organization for Standardization) erarbeiten technologieorientierte, anwendungs- und branchenübergreifende Normen und Standards. GS1 hat mit dem Konzept EPC (Elektronischer Produkt Code) in den vergangenen Jahren technische Standards für das EPC-Netzwerk entwickelt und dadurch die Brücke zu ISO geschlagen. Das EPC-Netzwerk ist eine spezielle Systemarchitektur, mit deren Hilfe Anwender auf EPC zugreifen können. Der EPC ist ein Nummerncode, der auf dem RFID-Chip gespeichert ist und Produkte eindeutig kennzeichnet.

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 Service

Ansprechpartner Informationsforum RFID
Tel.: 0221 94714-0
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