Die Historie von RFID
RFID ist die Weiterentwicklung einer Technologie, deren Vorläufer noch aus dem Zweiten Weltkrieg stammen. Das System mit dem Namen „Identification Friend or Foe“ half den amerikanischen Streitkräften dabei, alliierte von feindlichen Flugzeugen zu unterscheiden.
Die Erfindung des integrierten Schaltkreises 1958 ermöglichte erstmals kommerzielle RFID-Anwendungen, beispielsweise zur Elektronischen Artikelsicherung (EAS) in Bekleidungsgeschäften. Anders als ihre Vorläufer benötigten die Transponder keine eigene Batterie. Außerdem waren sie klein genug, um an Textilien befestigt zu werden.
In den 1970er- und 1980er-Jahren erprobte die Wirtschaft weitere RFID-Anwendungen, etwa zur Tierkennzeichnung oder in der Containerlogistik. Schnelle Verbreitung fand die Technologie in der automatischen Fertigung.
Die Betreiber von Mautstationen entdeckten das Potenzial von RFID-Technologie in den 1990er-Jahren. Im Nordosten der USA definierte ein Konsortium regional gültige Standards zur Identifikation von Fahrzeugen. Das erleichterte die Erhebung von Gebühren.
Seit Anfang des 21. Jahrhunderts nimmt die Zahl der RFID-Anwendungen rasant zu. Internationale Handelsunternehmen wie Wal-Mart, Tesco und METRO Group setzen die Technologie bereits entlang der Prozesskette ein. Aber noch längst sind nicht alle Einsatzgebiete erschlossen.





