Informationen rund um RFID für Wirtschaft, Verbraucher und Politik

Luftfahrt


Koffertracking

In einem Kooperationsprojekt haben der Frankfurter und der Tokioter Flughafen sowie die japanischen Airlines JAL und ANA RFID-Technologie getestet, um die Abfertigung von Gepäck zu verbessern. Durch fehlgeleitete Gepäckstücke entstehen Fluggesellschaften weltweit jedes Jahr Kosten von rund einer Milliarde US-Dollar. Im Rahmen des Pilotprojekts versah das Bodenpersonal die Koffer von Passagieren, die von Tokio nach Frankfurt flogen, mit Etiketten. In das reißfeste Papier waren hauchdünne RFID-Transponder eingebettet. Lesegeräte erfassten die Transponder entlang des gesamten Transportweges: Vom Check-in über Förderbänder und Gepäckwagen bis ins Flugzeug hinein. Fazit: Das Gepäckhandling wird einfacher und schneller, weniger Koffer gehen verloren. Vergleichbare Projekte von British Airways und Delta-Airlines haben die Praxistauglichkeit der neuen Technologie bestätigt.
www.astrec.jp (Englisch)

Sitzaustausch

Häufig kennen Fluggesellschaften bis kurz vor dem Abflug die Passagierzahlen für Economy- und Business Class nicht. Deswegen werden die Sitze zum Teil noch vor dem Abflug ausgetauscht. Im Rahmen eines Pilotprojekts testet Lufthansa eine RFID-Lösung, mit deren Hilfe sich der Tausch beschleunigen lässt. Die Anwendung betrifft Buchungen für Intercontinental Flüge, die von Frankfurt aus starten. Werden auf einem Flug beispielweise sehr viele business-class Sitze und weniger economy-Plätze verlangt, kann Lufthansa die Sitze in kurzer Zeit austauschen und beliebig viel Platz für die jeweilige Flugklasse schaffen. RFID hilft, die Sitze ausfindig zu machen und die Serienummern automatisch zu dokumentieren.
http://www.transportlogistic.de/link/de/15972865/~/brixlent_eprb2-action/navigate/page/detail/prid/16918735

Airbus

Der Flugzeugbauer Airbus rüstet sein teures Präzisionswerkzeug mit RFID-Chips aus. Die Werkzeuge werden häufig an Partnerunternehmen verliehen. Mit den Chips soll der Schwund minimiert werden.
www.airbus.com